Aus der jüdischen Geschichte der Stadt Cham (1863–1949)


1863 ließ sich erstmals wieder eine jüdische Familie in der Stadt Cham nieder. Bereits 1886 wurde eine eigenständige Israelitische Kultusgemeinde gebildet. Der Vortrag schildert die weitere Entwicklung der kleinen Gemeinschaft und zeigt, wie sich ihre Mitglieder am gesellschaftlichen Leben beteiligten. Anhand ausgewählter Bespiele beschreibt der Referent die schrittweise Ausgrenzung und Zerstörung der wirtschaftlichen Existenz jüdischer Familien. Behandelt werden zudem Ereignisse rund um den 9. November 1938 und die Opfer der Schoah aus Cham. Den Schlusspunkt bildet die Wiederbegründung der Israelitischen Kultusgemeinde 1945 durch ehemalige KZ-Häftlinge.


1 Abend, 28.10.2021
Donnerstag, 19:30 - 21:00 Uhr,
1 Termin(e)
Timo Bullemer, Archivar der Stadt Cham
BM 13000 (CHA)
Kostenfrei!